GDMB

20. ABK 2019 – Aachener Altlasten- und Bergschadenkundliches Kolloquium

Kohleausstieg en marche – Umsetzung

am 09. Juli 2019 in Aachen

 

 

 

Die Kohlekommission hat ihren Abschlussbericht vorgelegt. Nun geht es an die Umsetzung.

Seit den Empfehlungen der Kohlekommission vom 26.2.2019 ist der Kohleausstieg bis 2038 auf den Weg gebracht. Ab dann kommt eine Kohleverstromung nicht mehr in Betracht; bis dahin wird sie fortlaufend reduziert. Welche Konsequenzen ergeben sich daraus für die Energieversorgung, für den weiteren Braunkohlentagebau und für die betroffenen Regionen? Besonders betroffen sind Brandenburg und Nordrhein-Westfalen. Daher wird die Thematik vor allem aus dem Blickwinkel dieser beiden Bundesländer beleuchtet. Vorgesehen sind zahlreiche Fördermaßnahmen. Halten diese der EU-Beihilfenkontrolle stand? Welche Auswirkungen hat darauf das EuGH-Urteil zum deutschen EEG vom 28.3.2019? Die einzelnen Bereiche werden wieder aus unterschiedlicher Perspektive behandelt; im Vordergrund stehen Politik, Verwaltung, Unternehmen und Wissenschaft. Ein interdisziplinärer Austausch soll eine sachorientierte Diskussion zu dieser für unser Land essenziellen Frage einer tiefgreifenden Transformation nicht nur der Energieversorgung, sondern auch der Wirtschaft und gesellschaftlicher Strukturen ermöglichen.

 

 

Programm

Stand: 24.04.2019, Programmänderungen und -ergänzungen vorbehalten

Montag, 08. Juli 2019

18.30 Uhr Get-together im Restaurant Magellan, Pontstraße 78, 52062 Aachen

Dienstag, 09. Juli 2019
RWTH Aachen University (Ford-Saal, SuperC, 6. Etage)

9.00 UhrEröffnung
Prof. Dr. Axel Preuße, RWTH Aachen University
9.15 UhrProf. Dr. Andreas Pinkwart, Wirtschaftsminister der Landes NRW, Düsseldorf (angefragt):
Der Kohleausstieg aus Sicht des Landes NRW
10.00 UhrDr. Klaus Freytag, Lausitz-Beauftragter des Ministerpräsidenten, Staatskanzlei des Landes Brandenburg, Cottbus:
Regionale Konsequenzen des Kohleausstiegs in der Lausitz
10.45 UhrKaffeepause
11.00 UhrRA Prof. Dr. Hans-Jürgen Müggenborg, Kanzlei Prof. Müggenborg, Aachen:
Wasserstandsregulierung und Bergschäden
11.30 UhrIsabelle Heitmann, Verband kommunaler Unternehmen e.V., Landesgruppe NRW, Köln:
Die Ergebnisse der Kohle-Kommission mit Hintergrundbericht
12.00 UhrMittagspause
13.00 UhrAlexandra Landsberg, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW:
Regionale Konsequenzen des Kohleausstiegs in NRW
13.45 UhrProf. Dr. rer. nat. Rolf Bracke, Direktor Internationales Geothermie Zentrum (GZB), Bochum:
Geothermie in den Kohleregionen
14.30 UhrKaffeepause
14.45 UhrProf. Dr. Walter Frenz, RWTH Aachen University:
Aktuelle Entwicklungen des Beihilferechts
15.00 UhrMinDirig Dr. Tobias Traupel, Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie des Landes NRW/Prof. Dr. Walter Frenz, RWTH Aachen University:
Stand der Gesetzgebung und Beihilfenverbot
15.45 UhrMichael Eyll-Vetter, RWE Power AG, Köln:
Entwicklung Rheinisches Braunkohlenrevier nach Abschluss der Kommission für Wachstum, Strukturwandel und Beschäftigung
16.30 UhrDirk Weinspach, Polizeipräsident, Aachen (angefragt):
Entwicklung der polizeilichen Lage nach dem Kohleausstiegsbeschluss
17.15 UhrProf. Dr. Axel Preuße, RWTH Aachen University:
Folgenperspektiven
17.45 UhrSchlusswort
Prof. Dr. Walter Frenz, RWTH Aachen University